Ist es an der Zeit, die akademische Laufbahn als eine alternative Karriereoption für Doktoranden zu bezeichnen?

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Die meisten Doktoranden streben danach, in der akademischen Welt groß rauszukommen - eine Festanstellung ist der Traum der meisten Postdocs. Die Realität sieht jedoch so aus, dass nur 10% eine unbefristete Stelle erhalten, und der Rest landet in der Industrie, bei der Regierung oder bei anderen alternative Karrieremöglichkeiten.

Aber warten Sie einen Moment! Wenn 90% Promovierte keine Tenure-Track-Stellen in der Wissenschaft erhalten, kann man dann überhaupt von einer etablierten Karriereoption sprechen? Ja, weitere 30% oder so schaffen es, eine Stelle ohne Tenure Track zu bekommen, aber das macht immer noch 40%. Kann die Option "andere" oder "alternative Karrieren" für fast 60% Absolventen und Postdocs eine ebenso bedeutende Option sein? Wenn Sie die Unsicherheit in Bezug auf Non-Tenure-Track-Stellen mit einbeziehen, sollten wir wahrscheinlich auch dafür 30% abziehen!

Das mag eine große Aussage sein, aber es ist wahrscheinlich an der Zeit, zu überdenken, ob akademische Positionen tatsächlich als die primäre Karriereoption für Doktoranden angesehen werden sollten. Sollte man etwas, das nur 10% der Optionen ausmacht, nicht eher als alternative Karriere bezeichnen? Vielleicht geht es nicht nur um Prozentsätze, sondern vielmehr um die Stabilität, das Prestige, den Beitrag zur Forschung und die Ambitionen der Absolventen, aber es ist höchste Zeit für einen Perspektivenwechsel. Ein wichtiger Grund dafür ist, dass Absolventen, die es im akademischen Bereich nicht zu etwas bringen, nicht im Stich gelassen werden.

Die Verantwortlichen in der Industrie klagen weiterhin über einen Mangel an qualifizierten Absolventen, und die Absolventen wiederum leiden weiterhin unter dem Mangel an praktikablen Möglichkeiten. Es gibt keinen Rauch ohne Feuer. Was die Arbeitgeber beklagen, ist eher die Beschäftigungsfähigkeit dieser Absolventen als ihre bloße Verfügbarkeit. Hier kann ein Perspektivwechsel helfen, das Problem an beiden Enden zu lösen.

Sobald sich Institutionen, Professoren und Doktoranden gemeinsam auf die Tatsache konzentrieren, dass nur ein kleiner Prozentsatz der Absolventen in sicheren, langfristigen Positionen in der Wissenschaft landet, kann sich die Beschäftigungsfähigkeit verbessern. Es ist nicht so, dass es den Doktoranden an Fähigkeiten mangelt, aber in den meisten Fällen nimmt der fehlende Fokus auf die Industrie den Glanz ihrer brillanten akademischen Zeugnisse. Ironischerweise wird der Doktortitel zuweilen als Hindernis für bestimmte Karrieremöglichkeiten angesehen.

Folge der Sonne und der Schatten wird zurückbleiben. Wenn es gelingt, den Schwerpunkt auf die Verbesserung der Beschäftigungsfähigkeit von Hochschulabsolventen in der Branche zu verlagern, kann dies sowohl für die Branche als auch für die Karrieremöglichkeiten von Hochschulabsolventen eine entscheidende Wende bedeuten. Suche nach Experten Postdocs können von den vielfältigen Möglichkeiten profitieren, ihre Fähigkeiten zu nutzen und einen ansehnlichen Lebensunterhalt zu verdienen.

Ich möchte Arbeitgeber, Professoren, Doktoranden und Postdocs dazu einladen, ihre Gedanken in den Kommentaren unten mitzuteilen.


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Über den Autor

Minhaj leitet den Betrieb bei Kolabtree

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