Was sind die zwei größten Mythen über die Einstellung von promovierten Experten?

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Wir hören oft, dass viele Unternehmen aus verschiedenen Gründen keine Doktoranden einstellen, sondern solche mit einem Master-Abschluss bevorzugen. Auf den ersten Blick klingt es recht seltsam, dass Arbeitgeber sich von höher qualifizierten Bewerbern fernhalten und sich mit weniger qualifizierten Bewerbern begnügen. Es geht jedoch um mehr als nur die Tatsache, dass Arbeitgeber Bewerbern mit höheren Abschlüssen mehr Gehalt zahlen müssen.

Es kursieren viele Mythen über die Einstellung von Doktoranden. Wir versuchen, zwei gängige Mythen zu enträtseln, um zu sehen, ob sie stimmen.

Mythos 1: Doktoranden sind es gewohnt, unabhängig zu arbeiten. Sie werden es schwierig finden, in einem Team zu arbeiten.
Tatsache ist, dass fast alle Doktoranden bei verschiedenen Projekten mit anderen Wissenschaftlern zusammenarbeiten müssen. Aus den Forschungsstatistiken geht hervor, dass in den meisten Fachgebieten - außer in der Mathematik - schon seit 1975 nur noch selten Einzelveröffentlichungen zu finden sind. Dies bedeutet, dass Doktoranden immer mit anderen Wissenschaftlern zusammenarbeiten müssen, um zu veröffentlichen. Dazu gehört nicht nur die gemeinsame Nutzung von Ressourcen, sondern auch die Teilnahme an verschiedenen Diskussionen und Brainstorming-Sitzungen. Daher sind Doktoranden mehr als qualifiziert, mit Teams zu arbeiten und diese erfolgreich zu koordinieren.

Die Tatsache, dass sie unabhängig sind, bedeutet, dass sie mit minimaler Aufsicht arbeiten können. Doktoranden brauchen kein Mikromanagement. Sie können selbstständig denken und sich aus schwierigen Situationen herauswinden. Denken Sie daran, dass Doktoranden in der Regel die intelligentesten Schüler und Studenten sind - nicht jeder macht einen Doktortitel. Ungefähr 2% der Bevölkerung haben einen Doktortitel. Promovierte sind also die Elite der Bevölkerung, und wenn Sie einen Promovierten einstellen, haben Sie sich automatisch für die Besten der Besten entschieden.

Mythos 2: Doktoranden sind zu akademisch orientiert und eignen sich nicht für die Arbeit in der Industrie.
Ja, es ist eine Tatsache, dass die meisten promovierten Akademiker von einer unbefristeten Stelle im akademischen Bereich als ihrem ultimativen Karriereziel träumen. Doch die Zeiten haben sich geändert und die Realitäten auch. Obwohl jeder andere Karriereweg als zweitrangig und als "alternative Karriere" angesehen wird, erhält nur ein sehr geringer Prozentsatz der Doktoranden tatsächlich eine unbefristete Stelle. Zum Beispiel haben nur 14% der Promotionen in Biologie und Biowissenschaften erhalten innerhalb der ersten fünf Jahre eine akademische Stelle. Die akademische Laufbahn ist also eine echte Alternative, und immer mehr Promovierte machen sich in der Branche bemerkbar.

Unternehmen, die promovierte Fachleute einstellen, spüren den Unterschied und machen große Fortschritte bei der Innovation. Mit dem exponentiellen Wachstum der digitalen Landschaft ändern sich viele Dinge wie nie zuvor. Auch wenn es nicht direkt damit zusammenhängt, gründen immer mehr Promovierte ihre eigenen Start-ups, und sie leisten dabei hervorragende Arbeit! Das Fundament eines jeden Start-ups liegt in der ständigen Innovation, und Doktoranden sind darauf spezialisiert, neue Informationen zu schaffen und das Unerforschte zu erforschen. Einen PhD anstellen um den Unterschied zu erleben.

Ich möchte auch Arbeitgeber und Promovierte bitten, sich zu anderen weit verbreiteten Mythen über die Einstellung von Promovierten zu äußern.


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Über den Autor

Minhaj leitet den Betrieb bei Kolabtree

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