Kann ich einen Wissenschaftler einstellen, wenn ich kein Budget für Forschung und Entwicklung habe?

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Viele Kleinunternehmer wünschen sich, dass sie Experten zu Rate ziehen oder einen Wissenschaftler einstellen könnten, um den Innovations- oder Forschungsbedarf ihres Unternehmens zu decken. Ein Akademiker, z. B. ein Universitätsprofessor oder ein Forscher, könnte eine hervorragende Quelle für das dringend benötigte Fachwissen sein. Die meisten Akademiker, Unternehmer und Geschäftsleute unterstützen die Idee von Partnerschaften zwischen Industrie und Hochschulen zur Deckung des FuE-Bedarfs und sind der Meinung, dass dies für beide Seiten von Vorteil ist. Kleinunternehmer fragen sich jedoch oft, wie sie diese Partnerschaften in die Wege leiten können.

Im Folgenden werden fünf Wege aufgezeigt, die in der Regel zur Bildung von Partnerschaften zwischen Industrie und Hochschulen genutzt werden:

1. Direkter Kontakt

Kleinunternehmer, die einen zeitkritischen Bedarf haben, können den Kontakt zu einem Akademiker über eine E-Mail oder einen Anruf herstellen. Die Ergebnisse eines direkten Kontakts sind oft unvorhersehbar, da der Professor möglicherweise zu beschäftigt ist, um auf E-Mails oder Anrufe von unbekannten Unternehmern zu reagieren.   

2. Networking-Veranstaltungen

Netzwerktreffen verschiedener Organisationen, wie z. B. die Vereinigung von Frauen in der Wissenschaft oder Meetups, bieten eine entspannte Umgebung für den Austausch mit Akademikern. Diese Treffen erfreuen sich zunehmender Beliebtheit, da es keine feste Tagesordnung oder Leistungsdruck gibt. Diese Methode kann sich jedoch als zeitaufwändig erweisen, da der Aufbau von Beziehungen im Vordergrund steht und die Diskussion über eine Zusammenarbeit erst zu einem späteren Zeitpunkt erfolgt. Außerdem nehmen die Fachleute nicht an jedem Treffen teil, was die Zeit für den Aufbau von Beziehungen weiter verlängert. 

3. Universitätsinitiativen

Partnerschaften zwischen Industrie und Hochschulen können verschiedene Formen annehmen, z. B. Beratung oder Auftragsforschung. Einige Universitäten, z. B. die University of Colorado Boulder oder die University of North Carolina, verfügen über spezielle Büros, die Unterstützung und Struktur für die Entwicklung von Partnerschaften zwischen Industrie und Wissenschaft bieten. Diese Büros können "Inkubator-Programme" für studentische Neugründungen durchführen oder sogar bei rechtlichen Fragen wie Patentanmeldungen helfen. Für einige kleine und mittlere Unternehmen ist jedoch ein strukturierter Ansatz für Partnerschaften möglicherweise nicht geeignet und es müssen kreative Lösungen gefunden werden. 

4. Unternehmensinitiativen

Einige Unternehmen haben Programme zur Entwicklung von Partnerschaften zwischen Industrie und Hochschulen. Unternehmen wie Regeneron oder Google haben beispielsweise Praktikums-/Aufenthaltsprogramme in Partnerschaft mit verschiedenen Universitäten. Einige Unternehmen laden Fachreferenten von Universitäten ein und bauen so berufliche Beziehungen zu Akademikern auf. Die meisten dieser Bemühungen zielen auf eine langfristige Zusammenarbeit ab und eignen sich möglicherweise nicht für neu gegründete Unternehmen oder Unternehmen mit knappen Ressourcen.   

5. Virtuelle Marktplätze

Dies ist eine relativ neue und zunehmend beliebte Methode, die von Kleinunternehmern genutzt wird, um mit akademischen Experten in Kontakt zu treten. Fachleute mit Doktortitel und Post-Doc-Erfahrung sind auf der Suche nach neuen intellektuellen Herausforderungen, und die Mitarbeit an Industrieprojekten gibt ihnen ein Gefühl der Zufriedenheit. Für Kleinunternehmer sind diese virtuellen Marktplätze (www.kolabtree.com) rund um die Uhr verfügbar, und Experten können auf Projektbasis eingestellt werden. Diese Methode bietet eine Plattform, auf der Akademiker und Kleinunternehmer mühelos in Kontakt treten können.

Kurz gesagt: Auch wenn es sich manchmal überwältigend anfühlen mag, muss der Aufbau von Verbindungen zwischen Hochschulen und Industrie keine schwierige Aufgabe sein. Neben den Initiativen der Industrie und der Universitäten bieten moderne Methoden wie virtuelle Marktplätze eine schnellere, kostengünstigere und schnellere Alternative, die Partnerschaften zwischen Industrie und Hochschulen weiter fördern wird.

Referenzen:

https://www.elsevier.com/connect/how-connecting-experts-can-boost-business

http://www.nature.com/nbt/journal/v33/n3/full/nbt.3171.html

http://www.colorado.edu/industry/

http://research.unc.edu/industry/


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Über den Autor

Aditi ist eine Expertin auf dem Gebiet der Wechselwirkungen zwischen Körper und Geist. Nach ihrem Doktortitel in Humanphysiologie an der Universität von Oregon konzentrierte sich ihre Forschung auf physiologische Veränderungen im Zusammenhang mit emotionaler Abstumpfung und Stress. Neben der Wissenschaft interessiert sie sich für Foodwriting, Kunst und Kunstgeschichte.

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